Landwirtschaft ist vielseitig

In dieser Woche war ich zu Gast auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Lisa und Stefan Wille in Mahlum.

Ihr Betrieb ist sehr vielseitig.

Sie betreiben sowohl konventionellen Ackerbau und bauen Rüben, Weizen, Gerste,Raps, Roggen sowie Ackerbohnen an. Anders als bei anderen konventionellen Betrieben arbeitet das junge Landwirtspaar jedoch schon seit 4 Jahren ohne den Einsatz von Glyphosat.

Denn ihre Getreide dient auch als Futter für ihre Neuland Schweine. Um das Neuland Label führen zu dürfen, müssen hohe Standards wie Glyphosat – freies Arbeiten, deutlich mehr Platz, Haltung auf Stroh, genfreies Futter sowie eine Auslaufpflicht eingehalten werden. Ihren Schweinen geht es gut, sowohl den Neuland Schweinen als auch den Duroc Schweinen.

Seit kurzem hält das innovative Paar auch Rinder , ausschließlich auf der Weide.

Beide Tierprodukte werden im eigenen Hofladen oder online vermarktet.

Unter dem Motto „ Wissen, wo es herkommt“ kann der Verbraucher hier guten Gewissens einkaufen, denn so kann artgerechte Haltung aussehen!

Damit aber nicht genug:

Ein weiterer Betriebszweig ist die Produktion und der Verkauf von Rollrasen.

Alles in allem ein gutes Beispiel regionaler Wertschöpfungsketten.